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Frequenzgangkurve

Frequenzgangkurve – einfach gesagt ist das ein „Gesundheitsbericht des Klangs eines Kopfhörers“. Sie zeigt mit einer Kur

2026/8/27

Frequenzgangkurve – einfach gesagt ist das ein „Gesundheitsbericht des Klangs eines Kopfhörers“. Sie zeigt mit einer Kurve von tiefen zu hohen Frequenzen, wie stark der Kopfhörer bei verschiedenen Frequenzen (z. B. Bässen, Mitten, Höhen) Schall abgibt, im Vergleich zu einem Standardreferenzwert. Die horizontale Achse ist die Frequenz (Hertz), die vertikale Achse die Lautstärke (Dezibel). Je gerader die Kurve, desto „originalgetreuer“ ist der Klang theoretisch.

Für normale Musikhörer bestimmt diese Kurve direkt den „Charakter“ des Kopfhörers. Zum Beispiel: Eine Anhebung im Tiefbassbereich (20–200 Hz) sorgt für einen eher „bumms-bumms“-Klang; eine Anhebung im Hochtonbereich (über 6 kHz) lässt Stimmen und Becken heller klingen, kann aber auch schnell scharf wirken. Beim Kauf gilt: Wenn du einen ausgewogenen, langzeittauglichen Klang magst, such nach Modellen mit einer flachen Kurve; wenn du Bass bevorzugst, such nach Modellen mit deutlicher Bassanhebung. Aber Achtung: Die Kurve ist nur eine Referenz – sie kann subjektive Eigenschaften wie Bühnenbild oder Auflösungsvermögen nicht abbilden.

Praktischer Tipp: Schau nicht nur auf „flach“. Überleg zuerst, welche Musikrichtung du oft hörst, und prüf dann in der Kurve, ob es im entsprechenden Frequenzbereich deutliche Spitzen oder Täler gibt – wenn ein Frequenzbereich mehr als 5 dB übersteht, wird er wahrscheinlich andere Details überdecken. Achte beim Probehören gezielt darauf.

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