iFi audio hat kürzlich einen "Außenseiter" in seine tragbare Audio-Produktlinie aufgenommen – das neue GO cable. Dieses Produkt integriert den DAC und den Kopfhörerverstärker direkt in das IEM-Kabel und kehrt die traditionelle "Dongle"-Form mit einem "Inline-All-in-One"-Design um. [1]
Zuvor hatte iFi bereits den beliebten GO link Dongle-DAC/Verstärker, und das GO cable ist eine radikalere Variante davon. Es hat an einem Ende einen USB-C-Eingang und am anderen einen 0,78-mm-Doppelstiftanschluss, der direkt an IEMs mit wechselbaren Kabeln angeschlossen werden kann. Die Kernschaltung befindet sich im Y-Splitter oder im Kabelinneren, der genaue Standort wurde noch nicht vollständig bekannt gegeben. [1]
Strukturell gesehen eliminiert das GO cable das kurze Kabel zwischen dem herkömmlichen Dongle und den Kopfhörern und vereinfacht die gesamte Kette von "Player → Dongle → Kopfhörer" zu "Player → Kabel (mit DAC/Verstärker) → Kopfhörer". Dieses Design reduziert erheblich das Kabelgewirr beim Tragen und senkt auch das Risiko von schlechtem Kontakt durch lose Anschlüsse. [1]
Obwohl der Hersteller noch keine konkreten Chip-Lösungen, Ausgangsleistung und Akkulaufzeitdetails bekannt gegeben hat, ist das Kernkonzept des GO cable bereits sehr klar: Die Dekodierungs- und Verstärkungsfunktionen in das Kopfhörer-Upgrade-Kabel zu integrieren, um echtes "Plug and Play" zu erreichen. Für Audiophile, die ultimative Portabilität und ein aufgeräumtes Schreibtisch-Layout suchen, ist diese Idee durchaus attraktiv. [1]
Redaktionsperspektive: Das GO cable ist weder im traditionellen Sinne ein "Dongle" noch ein "Upgrade-Kabel", sondern eine Verschmelzung beider. Es eignet sich am besten für Benutzer, die bereits IEMs mit 0,78-mm-Anschluss besitzen, einen externen Dongle loswerden möchten und dennoch Wert auf die Qualität des eingebauten Verstärkers legen. Im Vergleich zu einer separaten Dongle+Kabel-Kombination in der gleichen Preisklasse hat das GO cable klare Vorteile bei der Portabilität und dem Kabelmanagement, aber wenn das Kabel beschädigt wird, könnten die Reparatur- oder Ersatzkosten höher sein. Derzeit fehlen konkrete Parameter und Klangbewertungen, es wird empfohlen, eine abwartende Haltung einzunehmen und nach detaillierteren Tests zu entscheiden. [1]